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Violoncello und Akkordeon

Mit unserer ungewöhnlichen Besetzung stellen wir uns der Aufgabe, Gegensätzliches zu verknüpfen, um so Neues zu erschaffen. Das Violoncello - seit mehreren Jahrhunderten selbstverständlich in der abendländischen Musikkultur etabliert und das Akkordeon - vor gerade einmal 80 Jahren in die klassische Musikszene aufgenommen, stehen im klaren Kontrast zueinander. Doch besonders reizvoll sind dabei die Gemeinsamkeiten der Klangfarben, die zu einem Einklang verschmelzen. Im Programm erklingen Werke zeitgenössischer Komponisten wie Sofia Gubaidulina oder Friedhelm Döhl, neben Werken von J.S. Bach oder Astor Piazzolla, die durch diese besondere Instrumentierung in neuer Farbe erklingen.


Hörbeispiele:

PlayJ.S. Bach - Gambensonate G-Dur Allegro

PlayAstor Piazzolla - Oblivion

PlayHannah Kulenty - Preludium, Postludium and Psalm



Das Programm

Schnittpunkte in der Zeit

Wir versuchen die Idee des Kontrasts aufzugreifen und stellen verschiedene Musikstile gegenüber: Die Barockmusik vertreten durch J.S.Bach, der Tango Astor Piazzollas und Werke aus dem 20. Jahrhundert wie zum Beispiel von Béla Bartók oder Igor Stravinsky. Zwischen diesen Gegensätzen entstehen trotz der unterschiedlichen Stilistik Schnittpunkte, wodurch eine Verbindung zwischen Vertrautem und dem Neuen entsteht. Die Arrangements der alten Musik für diese zeitgenössische Instrumentalbesetzung geben der Musik ebenfalls eine spezielle neue Note!


Schnittpunkte im Raum

Besondere Aufmerksamkeit schenken wir der „Jetztmusik“ mit Werken aus dem 21. Jahrhundert, die für diese Besetzung geschrieben wurden.
Sechs Kom­ponistionen aus unterschiedlichen Teilen der Welt, bilden ein spannungs­­reiches Programm. Alle Stücke ­­stammen aus der Feder von Zeit­genossen. Durch die verschiedenen kulturellen Ursprünge kommt jedoch die besondere Vielfalt der Neuen Musik zum Vorschein.
Es erklingen Werke von Sofia Gubaidulina, Sidney Corbett, Hannah Kulenty, Boudewjin Tarenskeen, Il Ryun Chung, Friedhelm Döhl.


Lynda Cortis - Violoncello

Lynda Cortis begann 2003 ihr Studium als Jungstudentin an der Bremer Hochschule für Künste bei Prof. Alexander Baillie. Sie ist mehrfache erste Bundespreisträgerin bei „Jugend musiziert“, erhielt 2003 den Hans–Sikorski–Gedächtnis–Preis und gewann zwei Jahre in Folge den Sonderpreis des NDR- Symphonieorchesters. 2008 gewann sie den 1. Preis im Hochschulwettbewerb für Streicher und wurde Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie. 2011 absolvierte sie ihr Diplom in der Klasse von Stephan Schrader. Lynda Cortis war während ihres Studiums viele Jahre Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und absolvierte ein einjähriges Praktikum bei den Hamburger Symphonikern. Sie ist Mitglied des „do.gma chamber orchestras“ und tritt regelmäßig als Aushilfe mit den Hamburger Symphonikern unter Jeffrey Tate auf.


Felix Kroll - Akkordeon

siehe Biographie